CANbedded

Embedded Softwarekomponenten für Kraftfahrzeug-Anwendungen

Die Vector CANbedded Softwarekomponenten bestehen aus mehreren konfigurierbaren Komponenten, die als Quellcode verfügbar sind. Diese stellen Funktionalitäten für die grundlegende Kommunikation zur Verfügung, wie sie in Kfz-Anwendungen benötigt werden. Somit ermöglichen diese basierend auf dem CAN-Protokoll den Austausch von Informationen mit anderen Steuergeräten.

Wiederverwendbare Software:

Verteilte Anwendungen in Kfz-Netzwerken benötigen in allen Steuergeräten einen identischen Protokoll-Stack. Dieser wird durch die CANbedded Softwarekomponenten zur Verfügung gestellt und ist in mehreren Anwendungen integriert, um:

  • Kompatibilität zum CAN-Bus-Protokoll sicherzustellen
  • Entwicklungskosten für die Implementierung und den Testaufwand zu verringern
  • aufgrund der stark optimierten Software-Algorithmen eine Verwendung preiswerter Hardware zu ermöglichen
  • durch eine breite Verwendung in unterschiedlichen Steuergeräten die Zuverlässigkeit der Softwarekomponenten zu erhöhen.

 





Internationale Standards, Kunden und Software-Architektur:

Die meisten Funktionsanforderungen basieren auf internationalen Standards. Vector stellt Softwarebausteine für unterschiedliche Aufgaben zur Verfügung, die auf den folgenden Spezifikationen basieren:

  • ISO: International Organisation for Standardisation
  • OSEK: Offene Systeme und deren Schnittstellen für die Elektronik in Kraftfahrzeugen
  • ASAP: Arbeitskreis zur Standardisierung von Applikationssystemen
  • AUTOSAR: Automotive Open System Architecture

In einer Vielzahl von Projekten mit internationalen Automobilherstellern wurde bestätigt, dass die Vector Softwarekomponenten mit diesen Standards konform sind.

Eigenschaften und Vorteile:

Die CANbedded Softwarekomponenten von Vector besitzen viele Eigenschaften, die für Steuergeräte in den Kfz-Anwendungen unentbehrlich sind. Sie stehen für die Erfahrung von Vector im Bereich Embedded-Software und CAN-Kommunikation:

  • Standardkomponenten, die auf einem generischen Code basieren, sind für anwendungsspezifische Anforderungen skalierbar
  • Geringer Bedarf an ROM- und RAM-Speicher
  • Laufzeiteffizienz
  • Automatisches Generieren der Parametereinstellungen und -konfigurationen
  • Einfache Einbindung in die Anwendersoftware
  • Kompatibilität mit der Vector Produktpalette einschließlich der Analyse-, Simulations- und Kalibrierungswerkzeuge
  • Kompatibilität der Komponenten gemäß den Anforderungen der Automobilhersteller.

Die CANbedded Softwarekomponenten werden mit dem Konfigurationswerkzeug konfiguriert und parametriert. Das ermöglicht standardisierte Komponenten, die unabhängig von der spezifischen Funktionalität des Zielknotens sind.

Funktionen:

Der Grundgedanke der Vector Implementierung ist, eine Schnittstelle zur Verfügung zu stellen, die einfach zu verwenden ist und allen Anwendungen genügt. Die standardisierte Schnittstelle umfasst:

  • Initialisierung der Hardware/Software
  • Zyklische Aufrufe des entsprechenden Zustandsautomaten, wenn zeitliche Aspekte von Bedeutung sind
  • Anforderung von Diensten und Funktionen um den internen Status der CANbedded Softwarekomponenten zu verändern.

Asynchrone Ereignisse durch CAN-Busaktivitäten, wie zum Beispiel Empfang von Botschaften, Wecken des Busses oder verschiedene Fehlerzustände, werden an die Anwendung durch entsprechende Funktionen (callback-functions) weitergeleitet.

Einige Anwendungen müssen mehrere CAN-Busse bedienen. In diesem Fall muss mindestens der CAN-Treiber - in vielen Fällen auch höhere CANbedded Softwarekomponenten - eine Schnittstelle für diese Busse zur Verfügung stellen. Die meisten Softwarekomponenten von Vector sind deshalb auch in einer Mehrkanalvariante erhältlich.

Während der Einbindung der CANbedded Softwarekomponenten führen interne Fehler und unerwartete Bedingungen zu einer Ausnahmebehandlung (Assertion), die durch entsprechende Funktion an die Anwendung weitergeleitet wird.

Die ökonomische Nutzung der vorhandenen Laufzeit- und Speicherressourcen führt zu preiswerteren Controllern. Aufgrund der hohen Stückzahlen ist dies eine der grundlegenden Anforderungen an Steuergeräte im Kfz-Bereich.

Die Abbildung zeigt die Software-Struktur eines typischen Kfz-Steuergerätes mit dem Anwendungsteil, der Laufzeitumgebung wie zum Beispiel einem OSEK-Betriebssystem (osCAN) und der CANbedded-Umgebung, d.h. die Software-Komponenten zusammen mit dem Konfigurationstool, basierend auf der CAN-Controller-Hardware.

Bitte klicken Sie auf eine Komponente, um weitere Details zu erfahren:

Software-Struktur der CANbedded Software Komponenten für CAN und LINNetwork ManagementEmbedded Software Components (CCP Driver).Interaction Layer mit Signal Interface.Interaction Layer mit Signal Interface.Standard Softwarekomponenten für Diagnose Services über CAN nach ISO 15765-1 und ISO 15765-3GenerierungswerkzeugCAN-TreiberTransportprotokoll nach ISO 15765-2.Weitere Informationen über unterstützte Controller, Lieferumfang und Dienstleistungen.Communication Control LayerBetriebssystem nach OSEK/VDX Standard


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© 2006-2010 Vector Informatik GmbH. Letzte Änderung: 2009-06-25